Holz brannte im ersten Feuer, an dem sich Menschen vor Jahrtausenden wärmten. Moderne Technik macht es möglich, diesen bewährten, natürlichen Brennstoff sparsamer und effizienter zu nutzen als je zuvor. Holz macht keine Schulden bei der Natur. Denn Holz ist einer der der wenigen Energieträger, der das Kohlendioxid (CO²), dass er bei der Verbrennung freigesetzt, wieder schluckt und damit dem berüchtigten Treibhauseffekt entgegengewirkt. Konkret: jeder Baum speichert in seinen Zellen Kohlendioxid aus der Luft. Dieses Kohlendioxid wird beim Verbrennungsprozess in die Atmosphäre abgegeben und von unseren Wäldern mühelos wieder aufgenommen. Ein perfekter Kreislauf der Natur, der das Klima entlastet! Holz spart kostbare fossile Energie.
Verbrennung von Stückholz
Um Stückholz energieeffizient und schadstoffarm zu verbrennen ist eine genaue Abstimmung der einzelnen Anlagenkomponenten notwendig.
Verbrennungsluftversorgung:
Für 1 kW Nennwärmeleistung einer Stückholzfeuerstätte müssen mindestens 1,6 m³ Verbrennungsluft zur Verfügung stehen.
Wärmezeuger
Der Wärmeerzeuger ist gemäß der Heizlastberechnung zu dimensioniern. Wichtig ist bei Stückholzkesseln dassn die momentane Feuerungsleistung an ein Wärmeträgermedium abgegeben werden kann,und das Kesselwasser nicht überkocht. Ein Stückholzkessel kann schließlich während des Abbrandes nicht einfach ausgeschalten werden wie Kessel die mit Gas oder Öl befeuert werden.Ihnen ist durch ständige Wärmeabnahme ein Betrieb auf vollast zu ermöglichen. Teillastbetrieb in einem Stückholzkessel bedeutet eine reduzierte Verbrennungsluftzufuhr was einen schlechteren Abbrand zur folge hat.
Verbindungsstück und Schornstein
Diese zwei Anlagenkomponenten sind für ihre Dimensionierung nach der DIN über die Querschnittsberechnung zu berechnen.